Kommendes Programm
Sentimental Value
Dienstag den 26.05. und Mittwoch den 27.05. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Renate Reinsve, Inga Ibsdotter Lilleaas, Stellan Skarsgård |
| Regie | Joachim Trier |
| Genre | Drama |
| Spieldauer | 133 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 12 Jahren |
Nach dem Tod ihrer Mutter stehen die Schwestern Nora und Agnes Borg vor der Herausforderung, sich mit ihrem entfremdeten Vater Gustav auseinanderzusetzen – einem einst gefeierten, inzwischen weitgehend in Vergessenheit geratenen Regisseur. Nora hat ihre Karriere als Theaterschauspielerin kompromisslos verfolgt, während Agnes ein ruhigeres Leben mit Familie und festem Beruf gewählt hat. Gustav hat ein neues Drehbuch verfasst und bietet seiner Tochter Nora die Hauptrolle an. Doch sie lehnt das Angebot entschlossen ab. Auf einer Retrospektive seiner Filme in Frankreich trifft Gustav auf die erfolgreiche Hollywood-Schauspielerin Rachel Kemp, der er schließlich die ursprünglich für Nora vorgesehene Rolle überträgt. Als die Dreharbeiten in Norwegen anlaufen, sieht Gustav eine letzte Gelegenheit, sich seinen Töchtern wieder anzunähern und das zerrüttete Familienverhältnis zu heilen.
Sorry, Baby
Dienstag den 26.05. und Mittwoch den 27.05. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Eva Victor, Naomi Ackie, Lucas Hedges |
| Regie | Eva Victor |
| Genre | Drama |
| Spieldauer | 104 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 12 Jahren |
Agnes, eine Hochschulprofessorin für Literatur, kämpft immer noch mit den Folgen eines sexuellen Übergriffs, der sich vor drei Jahren auf ihrem Campus ereignete, als sie noch eine einfache Doktorandin war. Verständlicherweise lässt sie der traumatische Übergriff einfach nicht los. Doch damit scheint sie erst mal alleine zu sein. Denn alle um sie herum scheinen den Vorfall schnell wieder zu vergessen. Nur Agnes, die steckt komplett in dem fest, was ihr widerfahren ist. Unterstützt wird sie jedoch von ihrer engen Freundin Lydie, während sie gleichzeitig eine aufkeimende Romanze mit Gavin erlebt.
Paula – Mein Leben soll ein Fest sein
Dienstag den 02.06. und Mittwoch den 03.06. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Carla Juri, Michael Abendroth, Albrecht Abraham Schuch |
| Regie | Christian Schwochow |
| Genre | Biopic/Drama |
| Spieldauer | 118 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 12 Jahren |
Bremen, 1900: Die 24-jährige Paula Becker ist fest dazu entschlossen, einmal eine große Malerin zu werden. In einer Zeit, in der kaum jemand einer Frau ein selbstbestimmtes und erfolgreiches Leben zutraut, wird das kein leichtes Unterfangen – selbst ihr eigener Vater Carl möchte ihr das ausreden. Doch Paula macht unbeirrt weiter und zieht schließlich nach Worpswede. Das Dorf ist schon seit zehn Jahren als Künstlerkolonie berühmt und damit der ideale Ort für Paula, als Malerin zu reifen. Schon bald lernt sie einige ihrer Kollegen kennen, darunter die Bildhauerin Clara Westhoff, den Dichter Rainer Maria Rilke und schließlich Otto Modersohn. Langsam aber sicher kommen sich Paula und Otto, Witwer und Vater einer kleinen Tochter, immer näher. Doch das gemeinsame Leben als Künstlerpaar bringt jede Menge Herausforderungen, die aber Paula erst zu wahrer Größe verhelfen.
Bon Voyage – Bis hierher und noch weiter
Dienstag den 02.06. und Mittwoch den 03.06. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Hélène Vincent, Pierre Lottin, David Ayala |
| Regie | Enya Baroux |
| Genre | Tragikomödie |
| Spieldauer | 93 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 12 Jahren |
Die 80-jährige Marie, unheilbar an Krebs erkrankt, hat beschlossen, ihr Leben selbstbestimmt zu beenden. Doch um ihre Familie für eine letzte gemeinsame Reise zu gewinnen, greift sie zu einer Notlüge: Sie erzählt ihrem unzuverlässigen Sohn Bruno, ihrer Enkelin Anna und der einfühlsamen Pflegekraft Rudy von einem angeblichen Erbe in der Schweiz. Gemeinsam machen sie sich in Maries altem Wohnmobil auf den Weg. Während die Reise voller unerwarteter Momente und familiärer Spannungen verläuft, steht Marie vor einer schwierigen Entscheidung – wird sie den Mut aufbringen, die wahre Bedeutung dieser Reise zu offenbaren? Und wie wird ihre Familie auf die bittere Wahrheit reagieren, wenn sie ihr Ziel erreichen?
Das Verschwinden des Josef Mengele
Dienstag den 09.06. und Mittwoch den 10.06. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | August Diehl, Maximilian Meyer-Bretschneider, Friederike Becht |
| Regie | Kirill Serebrennikov |
| Genre | Biopic/Drama |
| Spieldauer | 135 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 12 Jahren |
Buenos Aires, 1956: Unter dem Namen Gregor lebt Josef Mengele, der berüchtigte KZ-Arzt von Auschwitz, im Exil. Mit Hilfe eines weit verzweigten Netzwerks aus Unterstützern und durch die finanzielle Rückendeckung seiner Familie entzieht er sich über Jahre hinweg erfolgreich der internationalen Strafverfolgung. Der Film zeichnet Mengeles Fluchtstationen nach – von Argentinien über Paraguay bis nach Brasilien, wo er zuletzt unter falscher Identität in São Paulo lebt. Zunehmend gezeichnet von Krankheit, Alter und Isolation, wird sein Leben immer enger. Als sein inzwischen erwachsener Sohn Rolf ihn schließlich aufspürt, kommt es zu einem wortlosen, beklemmenden Aufeinandertreffen zwischen Vater und Sohn – ein Moment der Konfrontation mit einer Vergangenheit, die sich nicht abschütteln lässt.
Therapie für Wikinger
Dienstag den 09.06. und Mittwoch den 10.06. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Nikolaj Lie Kaas, Mads Mikkelsen, Lars Brygmann |
| Regie | Anders Thomas Jensen |
| Genre | Drama/Komödie |
| Spieldauer | 116 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 16 Jahren |
Nach vierzehn Jahren hinter Gittern wird Anker aus dem Gefängnis entlassen. Die Beute seines damaligen Raubüberfalls ist nie aufgetaucht – nur sein Bruder Manfred kennt das Versteck. Doch in der Zwischenzeit hat Manfreds geistige Verfassung stark gelitten, und die Erinnerungen an den Verbleib des Geldes sind verschwommen. Gemeinsam begeben sich die ungleichen Brüder auf eine Suche, die mehr als nur eine Jagd nach der Beute wird. Während sie sich durch ihre Vergangenheit und alte Wunden kämpfen, stehen sie vor einer noch wichtigeren Frage: Wer sind sie wirklich – und kann es für sie einen Neuanfang geben?
Eddington
Dienstag den 16.06. und Mittwoch den 17.06. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Joaquin Phoenix, Pedro Pascal, Emma Stone |
| Regie | Ari Aster |
| Genre | Komödie/Thriller |
| Spieldauer | 149 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 16 Jahren |
Sommer 2020, eine Kleinstadt im US-Bundestaat New Mexico mitten in der Corona-Pandemie: Nachdem sich der ziemlich konservative Sheriff Joe Cross weigert, in einem Lebensmittelgeschäft eine schützende Gesichtsmaske zu tragen, entschließt er sich, bei der Bürgermeisterwahl gegen den Amtsinhaber Ted Garcia anzutreten. Ein erbitterter Machtkampf entbrennt zwischen den beiden, der alte Konflikte neu entfacht, bestehende Gräben weiter aufreißen lässt und die Gemeinschaft an den Rand des Zusammenbruchs treibt. Denn auch der Rest der Einwohner*innen des Ortes wird zunehmend paranoid und zu allem Überfluss auch noch gewaltbereit. Joe Cross‘ Haltung führt auch dazu, dass sich sogar seine eigene Ehefrau Louise nicht nur von ihm entfremdet, sondern auch öffentlich gegen ihn stellt. Als ein plötzlicher Mordfall das Fass letztendlich zum überlaufen bringt, droht die Stadt endgültig im Chaos zu versinken.
Ein Leben ohne Liebe ist möglich, aber sinnlos
Dienstag den 16.06. und Mittwoch den 17.06. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Nora Navas, Rodrigo de la Serna, Juan Diego Botto |
| Regie | Cesc Gay |
| Genre | Komödie |
| Spieldauer | 96 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 0 Jahren |
Eva hat gerade ihren 50. Geburtstag gefeiert. Seit über zwei Jahrzehnten ist sie verheiratet, ihre beiden Kinder stehen an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Ihr Leben verläuft in geordneten Bahnen – bis sie auf einer Geschäftsreise nach Rom Alex begegnet. Der charismatische Drehbuchautor verbringt nur ein paar Tage in der Stadt, doch vom ersten Moment an spürt Eva eine ungeahnte Anziehung. Plötzlich sind da Schmetterlinge im Bauch, das Kribbeln einer neuen Möglichkeit, das Echo eines längst vergessenen Gefühls. Ohne es zu wollen, beginnt sie, ihr bisheriges Leben infrage zu stellen. Etwas in ihr erwacht – ein Feuer, das sie längst erloschen glaubte.
Der Medicus 2
Dienstag den 23.06. und Mittwoch den 24.06. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Tom Payne, Emily Cox, Aidan Gillen |
| Regie | Philipp Stölzl |
| Genre | Abenteuer/Drama/Historie |
| Spieldauer | 143 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 12 Jahren |
Im 11. Jahrhundert flieht der Medicus Rob Cole aus aus der persischen Stadt Isfahan und kehrt zusammen mit seinen Weggefährten zurück in sein Heimatland England. Dort landet er schließlich in London. Als er dort seine erlernten medizinischen Fähigkeiten einsetzen und sein Wissen zum Wohle aller weitergeben möchte, stößt das vor allem bei den mächtigen Eliten auf großen Widerstand. Schließlich bittet ihn jedoch der englische König, seine vom Wahnsinn besessene Tochter zu heilen, was für Rob der Anstoß ist, sich mit Seelenheilungen und somit der menschlichen Psyche auseinanderzusetzen. Doch nur weil das der Wille des Königs ist, heißt das noch lange nicht, dass Rob freie Bahn hat. Im Königshaus werden mal wieder Intrigen gesponnen, in die auch der Medicus und seine argwöhnisch beäugte Arbeit mit seinen Patienten gerät.
Der Fremde
Dienstag den 23.06. und Mittwoch den 24.06. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Benjamin Voisin, Rebecca Marder, Pierre Lottin |
| Regie | Francois Ozon |
| Genre | Drama |
| Spieldauer | 118 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 12 Jahren |
Im Algerien der 1930er Jahre lebt der Franzose Meursault ohne erkennbare Bindung an seine Umwelt. Gleichgültig gegenüber gesellschaftlichen Erwartungen und persönlichen Beziehungen, bleibt er selbst angesichts einschneidender Ereignisse distanziert, regelrecht gefühlskalt. Selbst bei der Beerdigung seiner verstorbenen Mutter
scheint sich in ihm nichts zu rühren. Direkt am darauffolgenden Tag lässt er sich auf eine Affäre mit Marie, einer früheren Arbeitskollegin, ein. Doch wirklich in Meursault etwas in Bewegung setzen kann dann erst sein Nachbar Raymond – doch nicht unbedingt im positiven Sinne. Denn Raymond ist in finstere Dinge verwickelt und zieht schließlich auch Meursault mit auf die dunkle Seite. Dort wird er irgendwann dazu gezwungen, seine so distanzierte Haltung zu anderen Menschen und seinem eigenen Leben zu überdenken.