Aktuelles Programm
Wie das Leben manchmal spielt
Dienstag den 14.04. und Mittwoch den 15.04. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Louane Emera, Michel Blanc, Victor Belmondo |
| Regie | Jean-Pierre Ameris |
| Genre | Tragikomödie |
| Spieldauer | 104 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 12 Jahren |
Marie-Line, eine junge Kellnerin, kämpft sich mühsam durch ihren Alltag. Nach einem heftigen Streit mit ihrem Freund verliert sie nicht nur ihren Job, sondern wird auch zu einer hohen Geldstrafe verurteilt. Der zuständige Richter Gilles, kurz vor der Pensionierung und in sich gekehrt, sieht in ihr mehr als nur eine Akte. Kurzerhand bietet er ihr an, ihn einen Monat lang als Fahrerin zu begleiten – sein Führerschein wurde ihm kürzlich entzogen. Marie-Line nimmt das Angebot an, ohne zu wissen, wie sehr diese Aufgabe ihr Leben verändern wird. Zwischen der energiegeladenen jungen Frau und dem distanzierten Richter entsteht allmählich eine besondere Verbindung. Durch ihre täglichen Begegnungen kommen sich die beiden näher und beginnen, sich mit den eigenen Lebensbrüchen auseinanderzusetzen. Was als Zweckgemeinschaft beginnt, wird zu einer Begegnung, die neue Wege eröffnet.
Kein Land für Niemand – Abschottung eines Einwanderungslandes
Dienstag den 14.04. und Mittwoch den 15.04. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | |
| Regie | Maximilian Ahrens, Maik Lüdemann |
| Genre | Dokumentation |
| Spieldauer | 112 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 12 Jahren |
Deutschland erlebt im Jahr 2025 einen historischen Wendepunkt: Erstmals seit 1945 wird ein migrationspolitischer Entschließungsantrag im Bundestag beschlossen – mit Zustimmung der AfD, die vom Verfassungsschutz aufgrund rechtsextremer Tendenzen beobachtet wird. Die verabschiedete Erklärung zur Begrenzung der Zuwanderung fordert unter anderem die vollständige Schließung der deutschen Grenzen. Ein politischer Kurswechsel zeichnet sich ab: weg vom Schutz Geflüchteter, hin zu Abschottung und Abschreckung. Die Regisseure Maximilian Ahrens und Maik Lüdemann gehen den Ursachen dieser Entwicklung nach. Sie beginnt an den europäischen Außengrenzen, wo sich eine andauernde humanitäre Krise abspielt – geprägt von staatlichem Wegsehen, aber auch von zivilgesellschaftlichem Engagement. Ein Rettungseinsatz auf dem Mittelmeer wird begleitet, die Lage aus der Luft dokumentiert und die Perspektiven von Menschen erzählt, die trotz großer Gefahren und Hindernisse den Weg nach Deutschland gefunden haben.