Kommendes Programm
Leibniz – Chronik eines verschollenen Bildes
Dienstag den 27.01. und Mittwoch den 28.01. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Antonia Bill, Edgar Selge, Aenne Schwarz |
| Regie | Edgar Reitz, Anatol Schuster |
| Genre | Drama, Historie |
| Spieldauer | 98 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 6 Jahren |
Im Leben der preußischen Königin Charlotte klafft ein großes Loch. Denn Gottfried Wilhelm Leibniz, einst Charlottes geistreicher Lehrer, weilt nicht mehr bei ihrer Hoheit am Schloss Lietzenburg. Um ihn jedoch nicht nur in bester Erinnerung, sondern auch rein bildlich im Bewusstsein zu behalten, gibt sie ein ein Porträtgemälde von Leibniz in Auftrag. Der lässt sich darauf ein, doch es dauert, bis es rund läuft. Erst, als Aaltje van de Meer den Auftrag übernimmt, scheint sich alles zu fügen. Denn die junge Malerin ist Leibniz intellektuell durchaus ebenbürtig. So werden aus den Porträtsitzungen schnell Debattenräume über Kunst und wie Welt.
Zikaden
Dienstag den 27.01. und Mittwoch den 28.01. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Nina Hoss, Saskia Rosendahl, Vincent Macaigne |
| Regie | Ina Weisse |
| Genre | Drama |
| Spieldauer | 110 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 6 Jahren |
Isabells Leben gerät aus den Fugen, als sie merkt, dass ihre alten Eltern nicht mehr alleine zurechtkommen. Die Suche nach Pflegepersonal scheitert, und auch ihre Ehe mit Philipp steckt in einer Krise. Zwischen Berlin und dem modernistischen Wochenendhaus ihrer Eltern – einst vom prominenten Vater entworfen – pendelnd, begegnet sie der alleinerziehenden Anja, die mit ihrer Tochter Greta gerade so über die Runden kommt. Eine unerwartete Beziehung entwickelt sich, und Anja sowie Greta werden zunehmend Teil von Isabells Alltag. Doch je tiefer die Verbindung wird, desto mehr beginnt Isabell an ihrem bisherigen Leben zu zweifeln. Während vertraute Strukturen bröckeln, fühlt sie, wie ihr die Kontrolle entgleitet und der Boden unter ihren Füßen verschwindet.
Freitagsfilmreihe: Madame empfiehlt sich
Freitag den 30.01. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Catherine Deneuve, Camille Dalmais, Nemo Schiffman |
| Regie | Emmanuelle Bercot |
| Genre | Tragikomödie |
| Spieldauer | 108 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 6 Jahren |
Bettie, einstige Schönheitskönigin, ist mittlerweile 60 Jahre alt und betreibt ein Spezialitäten-Restaurant in einer kleinen Stadt an der Küste der Bretagne. Das Restaurant ist seit mehreren Generationen im Besitz ihrer Familie. Nach dem Tod ihres Mannes lässt sich Bettie auf eine Affäre mit einem Industriellen ein, der ihr immer wieder verspricht, seine Frau zu verlassen. Eines Tages tut er das auch – allerdings nicht für Bettie, sondern für eine wesentlich jüngere Frau, die von ihm ein Baby erwartet! Bettie ist am Boden zerstört. Als auch noch ihr Geschäft Probleme macht, nimmt sie sich eine Auszeit und reist in ihrem alten Mercedes durch ganz Frankreich. Es beginnt ein Road-Trip durch die Berge und an den Küsten entlang, der von einem Anruf ihrer aufsässigen Tochter Muriel gestört wird. Diese wünscht, dass ihre Mutter doch bitte ihren Enkel Charly zu dessen Großvater väterlicherseits fährt, was Bettie dann auch ein wenig zerknirscht tut.
Altweibersommer
Dienstag den 03.02. und Mittwoch den 04.02. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Ursula Strauss, Pia Hierzegger, Diana Amft |
| Regie | Pia Herzegger |
| Genre | Drama |
| Spieldauer | 93 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 12 Jahren |
Astrid, Elli und Isabella brechen wie in alten, eigentlich vergangenen Zeiten zu einem gemeinsamen Campingausflug auf. Doch diesmal ist nichts mehr so, wie es früher einmal war – insbesondere, da Elli seit geraumer Zeit gegen den Brustkrebs ankämpft. Als Astrid sich dann auch noch dazu entscheidet, das gesamte Ersparte eines tödlich verunglückten Mannes zu stehlen, brechen die drei Freundinnen aus ihren alten Mustern aus und führen einen Tapetenwechsel herbei. Also geht’s auf nach Italien, wo die drei Frauen auch versuchen wollen, wieder näher zueinander zu finden und ihrer Freundinnenschaft neues Leben einzuhauchen.
Manche mögen´s falsch
Dienstag den 03.02. und Mittwoch den 04.02. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Yun Liu, Shuixiu Fang, Haifan Huang |
| Regie | Stanislaw Mucha |
| Genre | Dokumentation |
| Spieldauer | 90 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 0 Jahren |
Stanislaw Mucha begibt sich für seinen Dokumentarfilm in die Südchinesische Fälscherstadt Dafen. Hier gibt es alles: Ein Bild von Gerhard Richter für 30 Euro und Monets Seerosen für 120 Euro. Pro Jahr werden hier bis zu 10 Millionen Bilder gefälscht und niemand scheint sich daran zu stören. Mucha blickt hinter die Kulissen der Kunst am Fließband und trifft dabei auf Künstler und Kopierer.
Wilma will mehr
Dienstag den 10.02. und Mittwoch den 11.02. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Fritzi Haberlandt, Thomas Gerber, Stephan Grossmann |
| Regie | Maren-Kea Freese |
| Genre | Tragikomödie |
| Spieldauer | 107 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 0 Jahren |
Wilma steht vor den Trümmern ihres bisherigen Lebens: Erst verliert sie ihren Job im Elektrohandel, dann erwischt sie ihren Mann Alex in flagranti beim Fremdgehen. Kurzentschlossen packt sie ihre Sachen und reist nach Wien, wo ihre Jugendliebe Martin als Filialleiter eines Baumarkts arbeitet. Doch die erhoffte warme Wiedersehensfreude bleibt aus, und Wilma muss sich erst einmal mit neuen Rückschlägen arrangieren. Zwischen Wiener Schmäh, kuriosen Begegnungen und einem Walzer-Schnellkurs für chinesische Touristen entdeckt sie jedoch nach und nach ihre eigene Stärke. Mit neuer Energie und ungeahntem Lebensmut wagt sie einen Neuanfang – und findet dabei nicht nur zu sich selbst, sondern auch neue Perspektiven für die Zukunft.
Vermiglio
Dienstag den 10.02. und Mittwoch den 11.02. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Giuseppe De Domenico, Martina Scrinzi, Tommaso Ragno |
| Regie | Maura Delpero |
| Genre | Drama |
| Spieldauer | 115 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 12 Jahren |
Im italienischen Bergdorf Vermiglio leben drei Schwestern mit ihrem exzentrischen Vater während des Zweiten Weltkriegs. Als der Flüchtlingssoldat Pietro auftaucht, heiratet die älteste Schwester Lucia ihn und verlässt das gemeinsame Bett mit ihren Schwestern. Die zurückgebliebenen Schwestern fühlen sich benachteiligt und ihre Beziehung zueinander wird zusehends schwieriger. Als Pietro am Ende des Krieges eine Reise nach Sizilien unternimmt, wird Lucia durch einen einzigen Schuss zur Witwe. Doch dieser Schuss wurde von einer anderen Frau abgegeben, von deren Existenz Lucia nichts wusste. Auf ihrer Suche nach der Wahrheit durchläuft Lucia eine physische und metaphorische Reise und öffnet ihr Herz für das Kind, das ihre Ehe hervorgebracht hat.
22 Bahnen
Dienstag den 17.02. und Mittwoch den 18.02. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Luna Wedler, Zoë Baier, Jannis Niewöhner |
| Regie | Mia Maariel Meyer |
| Genre | Drama, Komödie |
| Spieldauer | 101 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 12 Jahren |
Tildas Tage sind streng durchstrukturiert: Sie studiert, arbeitet an der Supermarktkasse, um über die Runden zu kommen, und kümmert sich darüber hinaus auch noch regelmäßig um ihre kleine Schwester Ida. An manchen Tagen muss sie sich dazu noch um ihre alkoholkranke Mutter kümmern, die alleinerziehend durchs Leben geht. Doch dieser Sommer bringt eine mögliche Veränderung ins Spiel: Tilda erhält ein vielversprechendes Jobangebot. Sie könnte wegziehen und in Berlin an ihrer Doktorarbeit werkeln. In Tildas Ohren klingt das alles sehr nach einer Zukunft voller Freiheit. Aber wer kümmert sich dann um ihre kleine Schwester und ihre Mutter? Zudem taucht Viktor auf, der genau wie sie stets 22 Bahnen im Schwimmbad zurücklegt. Als Tilda wirklich beginnt zu glauben, dass alles besser werden könnte, gerät die Situation zu Hause jedoch vollends außer Kontrolle.
Good Fortune – Ein ganz spezieller Schutzengel
Dienstag den 17.02. und Mittwoch den 18.02. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Keanu Reeves, Aziz Ansari, Seth Rogen |
| Regie | Aziz Ansari |
| Genre | Komödie |
| Spieldauer | 98 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 6 Jahren |
Gabriel, ein gutmütiger, unterm Strich jedoch ziemlich ungeschickter Schutzengel, langweilt sich in seinem Job. Denn in seiner Verantwortung liegt vor allem, durchs Handy abgelenkte Autofahrer*innen vor tödlichen Unfällen zu retten. Deshalb träumt Gabriel auch die ganze Zeit davon, endlich wichtigere Aufgaben übernehmen zu können. Seine Chance wittert er, als er an Arj gerät. Der ist auf der existenziellen Talsole aufgeschlagen, hält sich mit Tagelohn irgendwie über Wasser und schläft in seinem Auto, weil es für mehr einfach nicht reicht. Arj träumt von Millionen auf dem Konto, doch Gabriel will ihm klarmachen, dass das alleine nicht reicht, um endlich auf der Sonnenseite des Lebens anzukommen und glücklich zu sein. Also lässt er Arj den Platz mit dem stinkreichen Jeff tauschen. Doch Gabriels Plan scheint nicht aufzugehen, denn Arj macht nicht unbedingt den Eindruck, als ob das Glück umsonst auf sich warten ließe. Also muss das ganze Wechselchaos wieder rückgängig gemacht werden, aber das ist gar nicht so leicht wie gedacht…
In die Sonne schauen
Dienstag den 24.02. und Mittwoch den 25.02. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Hanna Heckt, Lea Drinda, Lena Urzendowsky |
| Regie | Mascha Schilinski |
| Genre | Drama |
| Spieldauer | 149 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 16 Jahren |
Ein abgelegener Vierseitenhof in der Altmark, dessen Wände seit über einem Jahrhundert die Geschichten der dort lebenden Menschen tragen. Ein Hof, den einst von vier Frauen bewohnten, deren Leben über verschiedene Jahrzehnten miteinander verknüpft sind. Alma, Erika, Angelika und Nelly – jede von ihnen verbringt ihre Kindheit oder Jugend auf diesem Ort, doch während sie durch ihre eigene Zeit gehen, offenbaren sich ihnen Spuren aus der Vergangenheit. Verborgene Ängste, verdrängte Traumata und lange gehütete Geheimnisse treten zu Tage. Alma erfährt, dass sie nach ihrer verstorbenen Schwester benannt wurde und fürchtet, ihr Schicksal zu teilen. Erika gerät in den Bann ihres schwer verletzten Onkels und verliert sich in gefährlichen Fantasien. Angelika schwankt zwischen Lebenslust und Todessehnsucht, während sie in einem zerrissenen Familiensystem gefangen ist. Nelly wächst in scheinbarer Sicherheit auf, doch dunkle Träume und unbewusste Erinnerungen an vergangene Ereignisse verfolgen sie.