Kommendes Programm
Der Medicus 2
Dienstag den 23.06. und Mittwoch den 24.06. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Tom Payne, Emily Cox, Aidan Gillen |
| Regie | Philipp Stölzl |
| Genre | Abenteuer/Drama/Historie |
| Spieldauer | 143 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 12 Jahren |
Im 11. Jahrhundert flieht der Medicus Rob Cole aus aus der persischen Stadt Isfahan und kehrt zusammen mit seinen Weggefährten zurück in sein Heimatland England. Dort landet er schließlich in London. Als er dort seine erlernten medizinischen Fähigkeiten einsetzen und sein Wissen zum Wohle aller weitergeben möchte, stößt das vor allem bei den mächtigen Eliten auf großen Widerstand. Schließlich bittet ihn jedoch der englische König, seine vom Wahnsinn besessene Tochter zu heilen, was für Rob der Anstoß ist, sich mit Seelenheilungen und somit der menschlichen Psyche auseinanderzusetzen. Doch nur weil das der Wille des Königs ist, heißt das noch lange nicht, dass Rob freie Bahn hat. Im Königshaus werden mal wieder Intrigen gesponnen, in die auch der Medicus und seine argwöhnisch beäugte Arbeit mit seinen Patienten gerät.
Der Fremde
Dienstag den 23.06. und Mittwoch den 24.06. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Benjamin Voisin, Rebecca Marder, Pierre Lottin |
| Regie | Francois Ozon |
| Genre | Drama |
| Spieldauer | 118 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 12 Jahren |
Im Algerien der 1930er Jahre lebt der Franzose Meursault ohne erkennbare Bindung an seine Umwelt. Gleichgültig gegenüber gesellschaftlichen Erwartungen und persönlichen Beziehungen, bleibt er selbst angesichts einschneidender Ereignisse distanziert, regelrecht gefühlskalt. Selbst bei der Beerdigung seiner verstorbenen Mutter
scheint sich in ihm nichts zu rühren. Direkt am darauffolgenden Tag lässt er sich auf eine Affäre mit Marie, einer früheren Arbeitskollegin, ein. Doch wirklich in Meursault etwas in Bewegung setzen kann dann erst sein Nachbar Raymond – doch nicht unbedingt im positiven Sinne. Denn Raymond ist in finstere Dinge verwickelt und zieht schließlich auch Meursault mit auf die dunkle Seite. Dort wird er irgendwann dazu gezwungen, seine so distanzierte Haltung zu anderen Menschen und seinem eigenen Leben zu überdenken.
Silent Friend
Dienstag den 30.06. und Mittwoch den 01.07. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Tony Leung Chiu-wai, Enzo Brumm, Luna Wedler |
| Regie | Ildiko Enyedi |
| Genre | Drama |
| Spieldauer | 147 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 6 Jahren |
In einem botanischen Garten einer alten Universitätsstadt in Deutschland steht ein mächtiger Ginkgobaum. Seit über hundert Jahren ist er stummer Zeuge dreier Lebensgeschichten, die sich über Generationen hinweg entfalten. 2020 beginnt ein Neurowissenschaftler aus Hongkong ein unerwartetes Experiment mit dem Baum, während er den Ursprung des Bewusstseins bei Säuglingen erforscht. 1972 wird ein junger Student durch die stille Begegnung mit einer Geranie tief geprägt. 1908 entdeckt die erste Studentin der Universität mithilfe der Fotografie verborgene Strukturen im Pflanzenreich – Muster, die auf eine tiefere Ordnung hinweisen. Drei tastende Annäherungen, jede fest verwurzelt im eigenen zeitlichen Kontext. Was sie verbindet, ist eine stille Kraft: das beharrliche, geheimnisvolle Wirken der Natur.
Die progressiven Nostalgiker
Dienstag den 30.06. und Mittwoch den 01.07. um 20.00 Uhr
| Hauptdarsteller | Elsa Zylberstein, Didier Bourdon, Mathilde Le Borgne |
| Regie | Vinciane Millereau |
| Genre | Komödie |
| Spieldauer | 103 Minuten |
| Altersfreigabe | ab 6 Jahren |
Michel und seine Frau Hélène führen ein, nach allen Regeln der Kunst, beschauliches Leben. Er verdingt sich als nicht sonderlich bedeutender Bankangestellter, sie schmeißt den Haushalt – wie das im Frankreich der 1950er Jahre eben üblich ist. Doch dieses Jahrzehnt ist für die beiden schneller Geschichte, als geplant.
Denn durch einen Kurzschluss setzt die neue Waschmaschine das ganze Haus unter Strom und schickt die beiden irrerweise durch die Zeit bis ins Jahr 2025. Für Hélène entpuppt sich das als regelrechter Befreiungsschlag: Sie muss ihr Dasein nicht länger als Hausfrau fristen, kann Karriere machen und muss den Ton nicht länger nur von ihrem Mann angeben lassen. Doch der kommt wesentlich schlechter mit der neuen Welt zurecht als sie. Aber kann oder sollte die Waschmaschine noch einmal für eine Reise zurück angeschmissen werden?